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13. August 2021, 19:00 Uhr, Vorwerk Gut Oppershausen

Solo-Konzert

... aus Haydns Händen

Zu einer Zeit, als Ludwig van Beethoven noch in den Kinderschuhen steckte, war Joseph Haydn bereits einer der anerkanntesten Komponisten in Europa und hatte insbesondere für die Gattung des Streichquartetts, aber auch der Klaviersonate bahnbrechende Neuerungen hervorgebracht. Kein Wunder also, was Graf Ferdinand von Waldstein sich von Beethovens Reise nach Wien erwartete: "Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozarts Geist aus Haydns Händen." Dass es nur noch Mozarts Geist werden würde stand nach dessen frühem Tod im Jahr 1791 schon fest, jedoch gestaltete sich die Lehrer-Schüler-Beziehung von Haydn und Beethoven alles andere als unkompliziert. Aus unserer Sicht sind wir geneigt zu behaupten, dass so manches Werk von Haydn schon Züge von Beethovens Charakter in sich trägt. 

Markus Beckers Werkauswahl führt uns auf den umgekehrten Pfad und lässt uns erkennen, welche Vielfalt in all dem musikalischen Ausdruck von Haydns Musik schon steckt, was Beethoven (in seinem jugendlichen Sturm und Drang) auf die Spitze getrieben, überhöht - und damit einen Anfang gemacht hat, um wieder neue Pforten aufzustoßen. 

Programm 

Joseph Haydn (1732 - 1809) 

Sonate in c-Moll, Hob. XVI:20

1. Moderato [Allegro moderato]

2. Andante con moto 

3. Finale: Allegro 

12 Variationen in Es-Dur, Hob. XVII:3

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) 

Sonate in C-Dur, op. 2 Nr. 3 

1. Allegro von brio

2. Adagio

3. Scherzo: Allegro 

4. Allegro assai 

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