Andrei Ioniță ist einer der weltweit meistbeachteten Solisten auf seinem Instrument. Die Times of London nennt ihn “einen der aufregendsten Cellisten der Dekade”; die englische Gramophone „einen Meister am Cello mit großen Fähigkeiten und musikalischer Vorstellungskraft, der sich der Musik unserer Zeit verpflichtet fühlt”.
Ioniță wurde 1994 in Bukarest, Rumänien, geboren, ist Schüler von Ani-Marie Paladi in Bukarest und Prof. Jens Peter Maintz an der Universität der Künste in Berlin. 2015 gewinnt er den renommierten internationalen Tschaikowski Musikwettbewerb. Zu dem Zeitpunkt ist er bereits Preisträger der ARD, Chatschaturjan- und Feuermann-
Wettbewerbe. Von 2016 bis 2018 zeichnet die Londoner BBC ihn mit dem Titel “New Generation Artist” aus, was seine Popularität in Großbritannien befördert. Es folgen Auftritte mit dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra und Royal Philharmonic Orchestra. Seit dem Wintersemester 2025/26 ist er Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Tanz Köln am Standort Wuppertal.
Andrei Ioniță hat mit einem umfangreichen Netzwerk internationaler Orchester zusammengearbeitet, darunter das Gewandhausorchester Leipzig, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Chicago Symphony Orchestra, das Detroit Symphony Orchesra, die Münchner Philharmoniker, das Orquesta dell`Academia Nazional Santa Cecilia, das Deutsche Symphonie-Orchester, das Polnische Nationale Radio-Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Czech Philharmonic Orchestra und das Tokyo Philharmonic Orchestra. Er hat mit so renommierten Dirigenten wie Lawrence Foster, Herbert Blomstedt, Paavo Järvi, Susanna Mälkki, Cristian Macelaru, Joanna Mallwitz, Manfred Honeck, Sylvain Cambreling, Kent Nagano, Michael Sanderling zusammengearbeitet.
Andrei Ionițăs Ausnahmetalent macht ihn zu einem versatilen und gefragten Kammermusikpartner, bei seinen Auftritten mit Künstler*innen wie Martha Argerich, Elisabeth Leonskaja, Igor Levit, Christian Tetzlaff, Sergei Babayan und Steven Isserlis. Er gastiert an renommierten Häusern und Festivals der gesamten klassischen Musikwelt, wie beim Verbier Music Festival, dem Kissinger Sommer, dem Aspen Music Festival, der Wigmore Hall und der Carnegie Hall. „Die Musik entwickelt sich beim Spiel wie von selbst und fließt in den Raum, wo sie die Seele anspricht“, so Ioniță.
Zu den Höhepunkten der Saison 25/26 zählt sein Debüt mit dem Philharmonia Orchestra und Santtu-Matias Rouvali beim renommierten Enescu Festival, zu dem er als Solist zurückkehrt. Weitere Orchesterengagements umfassen Konzerte bei dem New Japan Philharmonic Orchestra, den Hofer Symphonikern, dem Orchester dell`Istituzione Sinfonica Abbruzese, dem Rumänische Radio-Kammerorchester, dem Transsilvanischen Staatsphilharmonieorchester, dem Vojvodina Symphony Orchestra, dem Satu Mare Philharmonic Orchestra und dem Iasi Philharmonic Orchestra. Weitere Engagements in den USA bereichern seine Saison mit Konzerten beim Rhode Island Philharmonic Orchestra und dem Richardson Symphony Orchestra. Als gefragter Kammermusiker wird Andrei zu Auftritten beim Moritzburger Musikfestival, den Instituzioni Universitaria dei Concerti Roma, dem Festival Ascoli Piceno, dem Festival Stresa, der Schubertiade Schwarzenberg, den Grünwalder Konzerten, dem Intonations Festival, dem Konzertverein Schwerin, der Synagoge Fellheim, den Hörtnagel Konzerten (München Musik GmbH) und dem Utah Chamber Music Festival eingeladen.
Auf seiner hoch gelobten ersten Solo-CD „Oblique Strategies” präsentiert Andrei Ioniță eine Uraufführung von Brett Dean mit Bach und Kodály. Darauf zeigt er eine unglaubliche Breite an Klangfarben, Registern und Techniken, die das Cello ausmachen. Für Ioniță sind das Leben, die Musik und die Kunst nie direkt, sondern bahnen sich Wege des Ausdrucks. Es bedarf eben jener „Oblique Strategies”, um sie zum Strahlen zu bringen. „Das Instrument findet den Weg zu seinem Musiker", sagt Andrei selbst. Er spielt ein Violincello von Filippo Fasser aus dem italienischen Brescia.
Andrei Ioniță

